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Hier werde ich Dir mein Wörterbuch Deutsch-Katze /Katze-Deutsch veröffentlichen, damit Du kätzisch lernen und Dich endlich mit Deinem Stubentiger unterhalten kannst.

Nein, sorry. Das war natürlich nur ein Witz xD

Aber ist es Dir, als Katzenhalter, auch schon passiert, dass Du mit Deiner Katze redest und Dein Nicht-Katzenmensch-Besuch sagt „die versteht doch gar nicht, was Du ihr sagst“. Und im nächsten Moment weißt Du, dass er recht hat…. Aber irgendwie auch nicht 😉


Aber jetzt mal im Ernst: Natürlich versteht Deine Katze keine ganzen Sätze oder Geschichten, die Du ihr erzählst.

Beginnen wir mal so: Ich behaupte mal, es gibt 2 Arten von kommunikativen Katzen.

Die einen gucken Dich nie an und hören Dir nie zu, als wären sie taub auf beiden Ohren. Sie haben – ganz einfach gesagt – keine Lust auf Dein Gequatsche. Zu solchen Besitzern passt der Spruch „Ich bin es gewohnt ignoriert zu werden, ich habe eine Katze“ 😉 Diese Katzen hören nur, was sie hören wollen. Z.B. wenn Du das Katzenfutter aufmachst…

Die Anderen gucken Dich aufmerksam an, wenn Du mit ihnen sprichst. Sie schauen Dir in die Augen und versuchen zu verstehen, was Du von ihnen möchtest. Und das tun sie wirklich! Sie lesen Dich, sind aufmerksam, auf welcher Stimmlage Du kommunizierst und ob sie ein bekanntes Wort raushören.

Denn Katzen können die Bedeutung von Wörtern lernen (z.B. ihren Namen) und hören auf Deine Stimmlage (erfreut, neutral oder schimpfend)!

Deswegen ist es am besten, Du benutzt einzelne Wörter mit der gleichen Betonung, wenn Du etwas von ihnen möchtest, anstatt ganze Sätzen oder Geschichten zu verwenden. Das mag für Außenstehende zwar albern wirken, oder als „Babysprache“ abgestempelt werden, aber Deine Katze ist nun mal auch kein Mensch.


Doch kannst Du auch Deine Stimme benutzen, um Deine Katze zu beruhigen, z.B. beim Autofahren.

Hier empfiehlt es sich, die ganze Fahrt zu plappern und zu erzählen. Achte dabei auf Deine Stimmlage! Fahrt ihr beispielsweise zum Tierarzt und Du bist selbst nervös, wird Deine Katze dies in Deiner Stimme wahrnehmen! Dann solltest Du vielleicht besser nichts sagen.

Auch wenn Du eine der Ignoranz-Miezen hast, kannst Du sie mit Deiner Stimme beim Autofahren beruhigen.

Denn in solchen fremden und beängstigenden Situationen, versuchen manche menschenbezogenen Katzen, sich an der Stimmung ihrer Halter zu orientieren. „Hast Du Angst? Dann muss ich auch Angst haben!“ Denn wenn Deine Katze in einer Transportkiste mit Dir im Auto sitzt, bist Du in dem Moment das einzige, was sie noch kennt! Und da Du ein Rudelmitglied bist, achtet sie vermehrt auf Dich! Also sei ein Vorbild 😉

Eine weitere Art der Kommunikation ist die Körpersprache. Aufmerksame Stubentiger können tatsächlich auch unbewusste, sowie gezielte Gestiken von Dir erkennen und deuten lernen!


Autor

amber@dschungelkatzen.de

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