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engl. Birman, Sacred Birman


Die Birmakatze ist nicht zu verwecheln mit der Burmakatze!


Birma-Katzen gelten als „goldene Mitte“ zwischen Siam- und Perserkatzen, was sich auch auf den Charakter auswirkt. Sie haben das menschenbezogene und mäßig aktive Wesen einer Siamkatze, und die ruheliebende, sanftmütige Art der Perserkatze.

Sie sind halb-Albinoˋs, sogenannte Point-Katzen. Ihr Fell ist halblang und weich. Es ist hell und mit dunklen Abzeichen an Gesicht, Ohren, Schwanz und Beinen. Besonderes Rassekennzeichen ist die blütenweiße Färbung der Pfoten („Handschuhe“), die an der Rückseite der Hinterbeine in einem umgekehrten V nach oben auslaufen sollte. Ihre Augen sind blau.

Birma-Katzen werden, wie alle Point Katzen, weiß geboren. Die Farbe der Abzeichen bilden sich erst nach einigen Tagen bis Wochen. Viele Tiere dunkeln in den ersten Lebensjahren stark nach, vor allem an Rücken und Flanken.

Der Körperbau ist kräftig und muskulös. Die Beine sind kurz, der Schwanz mittellang. Ihr Kopfprofil ist leicht geschwungen mit mittellanger Nase und ausgeprägtem Kinn. Die Ohren sind mittelgroß und etwa so hoch wie breit.


2009 wurde bekannt, welches Gen für die Bildung der „Handschuhe“ verantwortlich ist. Dem sogenannten KIT-Gen. Da dieses spezielle Gen autosomal rezessiv vererbt wird, müssen beide Elternteile dieses Gen besitzen, um die typischen Handschuhe zu bilden.


So beschreibt ihre Besitzerin Beispielkatze“Lotta“

Lotta ist 6 Jahre alt und lebt mit mir und einer weiteren Katze zusammen. Kuscheleinheiten kann sie nie genug bekommen und sie ist sehr auf mich bezogen. Ich kann kaum einen Schritt ohne sie gehen, da sie sehr anhänglich ist. Gegenüber Fremden ist sie super aufgeschlossen, lässt sich gerne streicheln und auch hochnehmen. An sich ist sie einfach sehr ruhig und schläft und kuschelt meist den ganzen Tag. Außerdem lässt sie sich super gerne kämmen.


Bildergalerie


Vielen Dank an Svenja K. für die schönen Fotos!


Autor

amber@dschungelkatzen.de

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